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Heifetz Jascha - Violin

Biography of Heifetz Jascha:

Jascha Heifetz (1901-1987) war einer der bekanntesten Geiger des 20. Jahrhunderts.
Heifetz wurde als Sohn einer jüdischen Familie in der litauischen Hauptstadt Vilnius geboren, das damals zum russischen Reich gehörte. Als Wunderkind spielte er im Alter von sechs Jahren das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. 1910 nahm ihn der bedeutende Geigenpädagoge Leopold Auer in seine Meisterklasse am Konservatorium in Sankt Petersburg auf. Erste Auslandserfahrung sammelte Heifetz in Deutschland, wo er 1912 in Berlin und 1913 in Leipzig Konzerte gab. 1914 trat er als Solist mit den Berliner Philharmonikern unter Artur Nikisch auf. Im Jahre 1917 wanderte der junge Geiger in die Vereinigten Staaten von Amerika aus, wo er noch im gleichen Jahr in der Carnegie Hall, New York, sein Konzertdebüt gab. In den darauf folgenden Jahren festigte sich sein Ruf als weltbester Geiger. Es folgten Konzertreisen nach Australien (1921) und Asien (1923). Bis zu 200 Konzerte gab er jährlich. Mitte der 20'er Jahre wurde er in den USA eingebürgert.Nach 1933 trat Heifetz niemals mehr in Deutschland auf. Die Propaganda der Nationalsozialisten verbreitete, dass sein Spiel gefühlskalt sei, und stilisierte ihn zum typischen Beispiel eines seelenlosen jüdischen Geigers. Diese Kritik knüpft daran an, dass Heifetz sein Spiel nicht durch Bewegungen seines Körpers unterstrich, weder bei technisch anspruchvollsten noch bei süß klingenden Passagen. Trotz der offenkundigen Substanzlosigkeit der Vorwürfe wurden sie immer wieder wiederholt. Heifetz interpretierte als Spätromantiker mit großem Gefühl auf höchst individuelle Weise im Geist seiner Zeit. Seine Beherrschung des Instrumentes gilt als unübertroffen, die Präzision seines Spieles hat Maßstäbe gesetzt. Auffälligste Eigenart seines Spieles ist seine intensive Tongebung. Von 1961 bis 1983 unterrichtete er an der Universität von Südkalifornien. Seine bekanntesten Schüler sind: Pierre Amoyal, Erick Friedmann, Eugene Fodor und Rudolf Koelman. Nach ihm wurde die Stiftungsprofessur „Jascha Heifetz Chair of Music“ eingerichtet, die an herausragende Violinist(inn)en zeitbegrenzt vergeben wird.

CD's with Heifetz Jascha
FAUST - Gounod - 1944 - Faust - Jobin - Pinza - Albanese - Beecham

ArtNr. GHCD 2258/59

Leopold Stokowski with Jascha Heifetz - Sibelius 1929-40

ArtNr. GHCD 2428

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